Die Sicht der Tiere

„Aufruf zur weltweit größten Tierdemo gegen den Klimawandel!“

Es werden mehr Tiere als jemals zuvor aus aller Welt kommen, ihrem Frust freien Lauf zu lassen, denn viele Tiere verloren durch Hochwasser ihre Heimat. Anderen entzog die Veränderung der Meeresströmungen ihre Lebensgrundlage. Einige Eisbären sind bereits verhungert.

Seebären werden wegen Futtermangel immer schwächer und entwickeln Gendefekte. Ihre Nachkommen sind immer seltener weiblich, denn weibliche Embryonen reagieren empfindlicher auf Störungen und gehen ab. Eine weitere Studie unterstützt diese These, denn auch in der Nähe von Atomkraftwerken gibt es mehr männliche Nachkommen. Ist unsere Zukunft männlich?

Auch die Bilanzen der Zugvögel sind erschreckend. Die Atmosphären-Temperaturen steigen. In manchen Regionen wird es heißer, in anderen kälter. Die Vögel können Ihre Routen nicht mehr fliegen und müssen umdisponieren. Manche Vogelarten sind gezwungen zu flüchten und ihr Lager in völlig unbekannten Ökosystemen aufzuschlagen. Ihr Nist- und Jagdverhalten ist gestört, Feinde werden nicht als solche erkannt. Ihr soziales Gefüge kippt, bis sie letztlich ihre Artgenossen verstoßen um ihr eigenes Überleben zu sichern. Doch täglich kommen Neue, und es werden mehr.

Progressiver sind die Walrosse. Sie versammeln sich in einer Art Sitzstreik. Sie sind an Land gekommen, denn es fehlen ihnen die Eisschollen. Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt während gleichzeitig das Meerwasser versauert. Jedoch ohne Streikerfahrung haben sich einige Walrosse bereits gegenseitig erdrückt.

Die Versammlungen unterschiedlicher Walarten sind gescheitert, ihr Kommunikationssystem wurde derart mit Lärm beschallt, dass sie verstummten, teilweise für immer. Massensuizide waren die Folge.

All das ist bereits Realität.

Tiere tanzen am 16.Oktober ihre Revolution in Freiburg. Entdecke das Tier in Dir.